Neururer deckt Schalker Dopingsumpf auf

13. Jun. 2007 | Keine Kommentare

Werner Vollack, Jens Lehmann, Matthias Herget, Dietmar Schacht, Rachid Belarbi, Magic Michael Prus, Andreas Müller, Jürgen Luginger, Ingo Anderbrügge, Bjanre Goldbaek, Günter Schlipper, Peter Sendscheid, Carsten Marquard, Alexander Borodjuk, Jaroslav Kotas, Wladimir Ljuty, Werner Ruthmann, Rainer Edelmann, Egon Flad, Siegmar Bieber, Andreas Wildoer, Jörg Mielers und Thomas Kortmann – der Kenner sieht sofort: Das ist die Schalker Mannschaft der Saison 1989/1990. Unter Trainer Peter Neururer erreichte man im zweiten von insgesamt drei Zweitligajahren Ende der 80er und Anfang der 90er einen fünften Platz in der Abschlusstabelle. Warum ich heute an diese Spielzeit erinnere? Weil ausgerechnet Ex-Übungsleiter Neururer nun ins mediale Licht tritt und über das Thema Doping Ende der 80er-Jahre sagt: “Das war überall bekannt und wurde praktiziert. Bis zu 50 Prozent haben das konsumiert. Nicht nur in der Zweiten Liga.” Bis zu 50 Prozent? Wenn dem so ist, dann befinden sich unter den 23 oben genannten Herren gut und gerne elf Dopingsünder. Und auch deshalb sehe ich mich aus aktuellem Anlass erneut dazu gezwungen klarzustellen, dass ich Ende der 80er-Jahre als 16jähriger zwar gerne mit Kumpels vor die Pille getreten, dabei aber keine leistungsfördernden Mittel zu mir genommen habe.

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