Monatsarchiv für März 2011

Mrz 31 2011

Uchida vs. Rafinha – der Versuch eines Vergleichs

Autor: . Abgelegt unter Schalke

„DerWesten“ schürt ein Gerücht. Oder weckt Hoffnungen. Je nachdem, wie man will. Das Onlineportal der WAZ-Gruppe überlegt laut, ob Rafinha nach nur einem Jahr in Genua wieder zurück auf Schalke kommen wird. Zwar hat der Brasilianer lediglich angedeutet, dass die Fans in der Bundesliga ihn wiedersehen werden – doch das reicht schon, um ein großes Fass mit „Pro“ und „Contra“ aufzumachen. Ich äußere mich eigentlich ungerne zu derartigen Gerüchten. Es vergeht kein Tag, an dem nicht irgendeine als Sportseite getarnte Adwords-Bannerfarm vermeldet, dass Spieler X zu Verein Y wechseln wird. Doch hier mache ich einmal eine Ausnahme, denn ich gebe gerne zu, dass Rafinha auch einer meiner Lieblingsspieler war. Denke ich an ihn, dann denke ich an irrwitzige Flankenläufe, messerscharfe Dribblings und große Emotionen. Allerdings habe ich mit einem derartigen Gedankenspiel auch ein paar Probleme: Denn einerseits würde Rafinha nicht ohne eine stattliche Ablösesumme zurück in den Pott wechseln und gleichzeitig auf ein fürstliches Gehalt bestehen, andererseits hat Schalke mit Atsuto Uchida einen Nachfolger für Rafinha verpflichtet, der nicht alles schlecht gemacht hat in der aktuellen Saison. Um eine Diskussionsgrundlage mit mir selbst zu schaffen, habe ich am gestrigen Abend ein paar Statistiken gewälzt und kam zu einem Ergebnis, das mich selbst überrascht hat.

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Mrz 30 2011

Der, der zu früh ging

Autor: . Abgelegt unter Schalke

Herbert Aki Lütkebohmert

Im Rahmen einer kleinen Serie veröffentliche ich Auszüge aus einer rund 36 Jahre alten Kladde einer damals jugendlichen Anhängerin und nehme dies zum Anlass, selbst ein wenig in Erinnerungen zu schwelgen. Jeder Leser dieser Seite ist eingeladen, es mir gleichzutun.

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Mrz 29 2011

Heute keine Hupen

Autor: . Abgelegt unter Fußball allgemein

Du durchtrainierter Sportstudent, der du im vergangenen Sommer mehr Zeit mit nacktem Oberkörper verbracht hast, als in dein nagelneues DFB-Trikot gehüllt. Du blondes „Whoooooaaa!“-Teilchen, als das ich dich tituliere, weil du im vergangenen Sommer nichts anderes von dir gegeben hast, als ein lang gezogen gekreischtes „Whoooooaaa!“ Du 19-jähriger Nachwuchs-Vollproll, der du nach jedem deutschen Sieg im 15 Jahre alten 3er-Cabrio die Leistung deutscher Hupenbaukunst demonstriert hast. Wo seid ihr drei denn eigentlich heute? Und wo sind alle anderen? In Mönchengladbach offensichtlich nicht. Denn irgendwie ist aus dem Thema Nationalmannschaft derzeit mal wieder die Luft raus.

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Mrz 25 2011

Auch eine Fußballer-Karriere

Autor: . Abgelegt unter Schalke

Albert Streit trat am 1. Januar 2008 seinen Dienst auf Schalke an. Unter Trainer Mirko Slomka absolvierte er eine Handvoll Spiele, bevor der Übungsleiter keinen gesteigerten Wert mehr auf den Spieler legte. Als Slomka gegen Ende der Spielzeit 2007/2008 durch Interimscoach Mike Büskens ersetzt wurde, gelang es Albert Streit nicht, sich den Platz im Team nachhaltig zurückzuerobern. Nach Mike Büskens leitete der Niederländer Fred Rutten das Training auf Schalke. Es dauerte nicht lange, bis Rutten Streit aus der „großen Kabine“ des Bundesligakaders in die zweite Mannschaft beorderte. Streit wechselte daraufhin auf Leihbasis über den Umweg Hannover (wo er bereits eine mündliche Zusage gegeben haben soll) nach Hamburg (wo er mehr Geld verdienen konnte) und arbeitete dort eine Halbserie lang unter Trainer Martin Jol. Am Ende der Leihfrist spielte Albert Streit in den Hamburger Planungen keine Rolle mehr und er kehrte zurück auf Schalke. Dort hatte gerade Felix Magath das Zepter übernommen und schickte Albert Streit nach wenigen Trainingseinheiten in die zweite Mannschaft. Begründung: mangelhafte Einstellung.

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Mrz 24 2011

Schritte in die richtige Richtung

Autor: . Abgelegt unter Schalke

Ralf Rangnick ließ gestern zum ersten Mal nach seiner Wiedereinstellung trainieren. Das Training soll – glaubt man den Presseberichten – in gelöster Atmosphäre stattgefunden haben. Es soll gelacht und Lob verteilt worden sein. Medizinbälle wurden nicht gesichtet. Die anwesenden Trainingszuschauer werteten dies allgemein als großen Schritt in die richtige Richtung.

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Mrz 23 2011

Mein Standpunkt

Autor: . Abgelegt unter Schalke

Naja, wenigstens bekommen die Zecken jetzt das Zittern. Was wär‘ das geil, wenn die jetzt noch die Meisterschaft verdaddeln!

Dieser Satz kam mir am Sonntag nach der Schalker 0:2-Niederlage in Leverkusen ungefähr 100 Mal zu Ohren, verbunden mit einem diebischen Händereiben. Hierzu möchte ich Folgendes feststellen:

Es ist mir egal, wer am Saisonende Meister wird. Wenn es Dortmund wird, kann ich damit leben. Wenn’s ein anderer wird, ebenso. Ich beziehe mein Selbstverständnis als Schalkefan nicht aus dem tabellarischen Abschneiden des Vereins mit den schwarz-gelben Farben. Ob Dortmund Meister wird oder absteigt; ob der BVB in fünf Jahren auf einer Augenhöhe mit Barcelona agiert oder tot über‘m Zaun hängt; ob aus Kevin Großkreutz mal der Weltfußballer oder der versoffene Aushilfskassierer im Freibad von Aplerbeck wird – scheißegal! Dasselbe trifft exakt so auf 16 weitere Bundesligavereine zu. Meine Sorgen gelten deshalb nicht dem Meisterschaftsrennen, sondern der Frage, ob ich meine Scheißegal-Meinung auch künftig nur auf 17 Bundesligisten anwende.

Nein, das ist keine besonders perfide Art des Zecken-Bashings. Das ist schlicht und einfach mein Standpunkt.

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Mrz 22 2011

Frühling in Leverkusen

Autor: . Abgelegt unter Schalke

Schalke Fanclub Monasteria

Als jemand, der erst einmal in seinem Leben Pauschalurlaub gemacht hat, wundere ich mich, wenn zurückkommende Urlauber von ihrer ‘schönsten Zeit des Jahres’ erzählen: “Der Urlaub war spitze, aber das Frühstück, der Strand, die Hotelbar, der Pool und das Nachtleben waren echt mies! Doch das Wetter war super und der Souvenirshop erste Klasse!” Ich schob es bislang immer darauf, dass sich niemand selbst eingestehen möchte, sein persönliches Top-Ereignis des Jahres komplett in den Sand gesetzt zu haben. Nachdem ich in dieser Spielzeit den Schalker Auswärtsspiele in Hoffenheim, Kaiserslautern, Nürnberg und Mönchengladbach (naja, und Hannover – aber das war ein Ausrutscher) beiwohnte, lerne ich, dass es doch kein Selbstbetrug der Urlauber ist, wenn sie trotz zahlreicher Kritikpunkte den Ferienaufenthalt dennoch als einen Erfolg werten. Denn so langsam gewöhne ich mich daran, eine Auswärtsfahrt mit Schalke völlig losgelöst vom Spiel zu sehen. Hier ein paar Fotos und Eindrücke von einem netten (Vor-)Frühlingssonntag in der “BayArena”. Alle Fotos liegen bei “Flickr” und lassen sich dort in voller Größe betrachten.
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Mrz 21 2011

Schalker Auswärtsspiel-Routine

Autor: . Abgelegt unter Schalke

Hinfahren – einen drüber bekommen – zurückfahren. Schalke hat im Einstecken von Bundesliga-Auswärtsniederlagen inzwischen eine erstaunliche Routine entwickelt. Gestern in Leverkusen half man sogar selbst mit, den Nachmittag schnell und möglichst geräuschlos über die Bühne zu bekommen. Denn als die mitgereisten Fans beim Stand von 1:0 für die Gastgeber noch ein paar Funken Hoffnung in sich hatten, erbarmte sich Christoph Metzelder mit seinem sensationellen Kopfball-Eigentor und stellte klar, dass Schalke nicht zum Punkten an den Rhein gereist war.

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Mrz 20 2011

Münster – Schalke 3:0

Autor: . Abgelegt unter Schalke

Dem aufmerksamen Leser dieses Blogs wird es nicht entgangen sein, dass ich ab und an auch die Heimspiele des SC Preußen Münster in der Regionalliga West besuche. Immer dann, wenn es das Wetter, der Spielplan und meine Zeit erlauben, steige ich auf meine Leeze und radele die paar hundert Meter bis zum Stadion an der Hammer Straße. Am Freitag war die zweite Mannschaft des FC Schalke 04 zu Gast – ein Pflichttermin! Jedoch auch ein Termin, bei dem zwei Herzen in meiner Brust schlugen. Wobei es noch nie so einfach war wie in diesem Jahr.

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Mrz 18 2011

Rangnick – Nyon – Leverkusen – Magath – Preußen

Autor: . Abgelegt unter Schalke

Heute geht es in diesem Geschäft doch hauptsächlich ums Geld. (…)  Ich habe hier noch keinen einzigen Schalker getroffen, der mir gesagt hat: Dem FC Schalke geht es dreckig – das Geld will ich nicht. Alle haben doch immer das Möglichste für sich rausgeholt. (…)  Ich kann aber kein Schalke-Fan sein. Es wäre doch verlogen, wenn ich mich hinstellen und brüllen würde: „Ich bin jetzt auch Schalker.“

Schalke ist der geilste Club, bei dem ich je gearbeitet habe.

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