Schalke verweigert sich dem Lerneffekt

05. Mrz. 2012 | 18 Kommentare

Ich sah am Samstag in Freiburg ein rassiges Spiel eines guten Teams bei einem sehr guten. Am Ende setzte sich die sehr gute Mannschaft mit 2:1 durch. Dummerweise sah ich dieses Spiel nicht im Dreisamstadion, sondern in der Sportsbar „Tacheles“ in der Freiburger Altstadt. Und es war auch nicht die Partie des örtlichen Sportclubs gegen den FC Schalke, sondern die des BVB gegen den FSV Mainz 05. Beide Spiele endeten 2:1 für den Gastgeber, doch damit enden auch schon alle Gemeinsamkeiten. Dennoch tat es am frühen Samstagabend gut, nach der denkwürdigen sportlichen Darbietung des Nachmittages das Gehirn zu resetten und einfach nur schönen Fußball zu sehen. Schwarz-gelber Jubelfußball frischte mir nach einem Tag mit blau-weißem Rumpelfußball die Laune wieder auf. Das sagt eigentlich schon alles.

Ich will die Schalker Leistung beim SC Freiburg nicht in Grund und Boden schreiben. Mein Problem ist, dass es einfach viel zu wenig gab, was ich positiv hervorheben könnte. Freiburg gelang es mit etwas anfänglichem Glück (so etwas kommt im Fußball vor) und danach mit unbändigem Einsatz (so etwas darf man beim Fußball durchaus voraussetzen) dem Gast sein Spiel aufzuzwängen. Schalke wirkte überrascht, überrumpelt und so unendlich hilflos, dass ich schon bald nicht mehr wusste, ob ich der Mannschaft böse sein darf, oder ob sie mir leidtun muss.

Wie bereits in München spielte Schalke eine Viertelstunde ordentlich mit, erspielte sich sogar zwei sehenswerte Chancen. Dennoch notierte ich bereits in dieser Phase mit meinem Smartphone, dass Schalke zwar gefällig agiert, irgendwie aber den Eindruck macht, noch nicht richtig im Spiel drin zu sein. Nur wenige Minuten später manifestierte sich dieser Eindruck im 1:0 für den SC, dem eine Reihe von Abstimmungs- und Abspielfehlern im Schalker Defensivverbund vorausgegangen war.


Schalke verlor das Spiel am Samstag in den „zweiten Bällen“. Nahezu jeder Abpraller landete in den Freiburger Reihen. Nahezu jeder eroberte Ball wurde postwendend wieder in die Beine der Hausherren gespielt. Dass Schalke dennoch zu einigen sehenswerten Chancen im weiteren Spielverlauf kam, zeigt, was möglich gewesen wäre. Es zeigt aber auch, wie billig sich das Team letztendlich abkochen ließ. Denn derart beeindruckt wie sich Schalke von den kämpferischen Breisgauern zeigte, darf man sich nicht präsentieren. Ein den gegnerischen Spieler unter Druck setzender Spieler darf nicht zwangsläufig dazu führen, dass man das Spielgerät überhektisch verliert. Schalke erlaubte sich genau das.

In der zweiten Halbzeit zog der SC das Tempo noch etwas mehr an. Man hatte ein nun konsequenter agierendes Schalker Team erwartet, sattdessen musste man dabei zusehen, wie die Hausherren sich eine gute Kontergelegenheit nach der anderen erbarbeiteten. Als Kyriakos Papadopoulos, dem man einen rabenschwarzen Tag attestieren darf, sich endlich erbarmte und Freiburg den Elfmeter zum 2:0 schenkte, hatte sich der Tabellenletzte für sein großes Engagement belohnt. Erst jetzt lockerte man die Zügel und ließ Schalke am Spiel teilnehmen.

Schalke nutzte diese Freiburger Wohltat für eine kleine Drangphase zum Spielende hin. Pukki erzielte den Anschlusstreffer, über Holtby landete der Ball nur Minuten später am Freiburger Pfosten. Der Ausgleich war in dieser Spielphase möglich, doch er wäre nicht aus Schalker Stärke, sondern aus Freiburger Schwäche heraus gefallen. Deshalb ist es vielleicht sogar gut, dass er nicht gefallen ist. Er hätte zu viel überdeckt.

Wie bereits in München und wie bereits in der regulären Spielzeit des Rückspiels gegen Pilsen versuchte Schalke am Samstag mit minimalem Einsatz zum Erfolg zu kommen. Während die Gegner sich in diesen Spielen ihre Erfolgserlebnisse erarbeiteten, wollte sich Schalke nur durchmogeln. Drei Mal in Folge wurde S04 für diese Herangehensweise bestraft. Es wäre jetzt wirklich an der Zeit, dass sich ein Lerneffekt einstellt.

Mehr zum Spiel schreibt der „kicker“. Einen Erlebnisbericht und ein paar Bilder von meinem Trip in den frühlingshaften Breisgau gibt es morgen.

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18 Kommentare zu “Schalke verweigert sich dem Lerneffekt”

  1. benam 5. März 2012 um 09:22 1

    Also ein Raul ( ist wirklich sehr langsam und lustlos geworden), ein Obasi ( Alibispieler), ein Marica ( ohne Worte) zu den 11 Freunden gehören wird es schwer eine gute Mannschaftsleistung zu realisieren. Wenn da noch ein Matip einen schlechten Tag hat und Papa aus meiner Sicht zwar der größte Kämpfer ist, aber die Eigenschaften der neuen Verteidigergeneration vermissen lässt…….dann verliert man auch mal beim Tabelllenletzten .
    Es ist einfach wieder, wie zu Magaths Zeiten…. Achja am 31. Spieltag wird wahrscheinlich noch die Meisterschale um 17:20 Uhr in unserem Stadion verliehen…..

  2. RWDJojoam 5. März 2012 um 10:39 2

    @ben
    Du glaubst doch nicht wirklich, dass Schalke am 31. Spieltag die Meisterschaft klarmacht 😉
    Aber du hast Recht… da steht derzeit keine Mannschaft auf dem Platz, sondern 11 Individualisten, die nur gut zusammen spielen, wenn mindestens 9 davon nen guten Tag haben.

  3. DerGrafschafteram 5. März 2012 um 10:40 3

    leider, ein großteil der mannschaft hat wohl schon mit
    schalke 04 abgeschlossen und will nur noch kassieren.
    traurig, sowohl jüngere und ältere spieler sind memmen.
    es bleiben aktuell zwei schüße frei: am donnerstag in enschede
    und am sonntag gegen den hsv. dort besteht die chance zur
    rehabilitierung. allein, mir fehlt der glaube.

  4. Kippefellam 5. März 2012 um 10:50 4

    Viele viele Baustellen zur Zeit, entweder Verletzungen, Sperren oder vermeintliche Leistungsträger, die ihre Leistung nicht wirklich bringen. Am Donnerstag wird’s extrem schwer, wenn man sich ansieht wie Twente zur Zeit drauf ist. Hoffe, dass man das erkennt und nicht auf die Idee kommt selber das Spiel machen zu wollen, im Augenblick ist man (u.a. auch dadurch) viel zu anfällig für Gegentore. Freiburg hatte in den Spielen zuvor schon durchaus gefällig nach vorne gespielt. Viele Chancen, aber selten getroffen, gegen uns war gleich das erste Ding drin. Danach haben sie ihren Möglichkeiten entsprechend taktisch genau richtig gespielt, wir leider nicht. Vielleicht überschätzen sich Teile der Mannschaft zur Zeit selber? Muss sich am Donnerstag dringend ändern. Bei einer Zu-Null-Niederlage wird die sich gerade anschwellende Unruhe ziemlich groß werden.

  5. Carlito69am 5. März 2012 um 10:51 5

    “Drei Mal in Folge wurde S04 für diese Herangehensweise bestraft. Es wäre jetzt wirklich an der Zeit, dass sich ein Lerneffekt einstellt.“

    Kann mich dem Vorredner nur anschließen: allein mir fehlt der Glaube…

  6. benam 5. März 2012 um 11:28 6

    Man hört immer die Aussage, dass Junge Spieler ( Draxler, Höger, matip usw.) in Ihrer Leistung aufgrund des Alters schwankend sind. Sicherlich schwanken die Leistungen, aber das liegt aus meiner Sicht ein Versäumnis des Trainerteams vor. Trainer aller Favre, Klopp, Tuchel und Co. geben Ihren Spieler Handlungsanweisungen und lassen diese Spielzüge und Situationen trainieren.
    Wenn ein Spieler jung , talentiert und hungrig ist und die Vorgaben und Handlungsanweisungen im Team befolgt werden, dann gibt es auch keine grosse Schwankungen.
    Des Weiteren glaube ich, dass ein Jurado auf der 10 eine absolute Waffe sein kann, wenn er das Vertrauen bekommt und ein paar Spielzüge einstudieren kann und es ihm vernünftig erklärt, aufzeigt und trainiert. Ich bin fest davon überzeugt, dass dieser Spieler ist in einem sogenannten Systemfussballteam eine Maschine ist.

  7. peterausgeam 5. März 2012 um 11:38 7

    Da muss ich ben mal ausdrücklich Recht geben. Auch junge Spieler können gut und konstant spielen. Dies kann man in verschiedenen Mannschaften im In und Ausland beobachten.
    Leider kann ich beim S04 kein Spielsystem erkennen.
    Dies hatte ich mir von Herrn Rangnick erhofft. Aber das ist ein anderes Thema. Ich glaube auch nicht, das sich dies mit unserem Huub auf absehbarer Zeit ändern wird. Der Tabellenplatz ist ja ok, die Spielweise und die Einstellung auf dem Platz leider nicht.

  8. Matthiasam 5. März 2012 um 11:52 8

    Am Samstag stand Jurado mit einem der Co-Trainer direkt mit Beginn der Halbzeitpause für ca. 5 Minuten im Mittelkreis. Der Co hatte ein Klemmbrett in der Hand und kritzelte mit einem Stift auf diesem herum. Jurado schaute sich alles aufmerksam an, ab und zu deutete er mit einem langen Arm auf verschiedene Zonen des Rasens und nickte mit dem Kopf. Danach machte er sich äußerst intensiv mit dem Ball am Fuß warm, schlug ein paar Haken und übte den Sprint mit Ball, gefolgt von schnellen Richtungswechseln. Ich hatte große Hoffnung, dass er in der zweiten Halbzeit Schwung bringen wird. Doch nach zwei guten Antritten direkt nach seiner Einwechslung wurde er wieder von der Juraditis befallen und ging weitestgehend unter.

    Ich will Jurado umgotteswillen nicht an die Wand stellen und ihn für die Schlappe am Samstag verantwortlich machen. Ich kann allerdings die Hoffnung, dass er ein verkanntes Genie ist, der unser Heilsbringer sein wird, nicht wirklich teilen.

  9. benam 5. März 2012 um 12:29 9

    Unser einziger Heilsbringer ist zurzeit der Hunter, da einfach eine Flanke ein Zuspiel braucht und die Bude macht.

    Ein Jurado kann nur im Gesamtkonzept funktionieren und hierfür ein wesentlicher Erfolgsfaktor sein. Aus meiner Sicht war dieser in ein paar Spielen in der Rückrunde das belebende Element ( siehe Einwechselung zur zweiten halbzeit Köln Mainz usw.)
    Sicherlich ist es schwierig , wenn er sein Titicaca mit Jones, Marica und Co spielen soll. Jedoch glaube ich dass er uns zurzeit mehr hilft als ein Raul auf der 10.

    NACHTRAG
    Die Taktik wird immer besser und schlägt die individuelle Klasse. Daher sieht zurzeit auch ein Robben so schlecht aus obwohl er die letzten Jahre nicht zu stoppen war, hier ist die eigene Taktik nicht auf seine Stärken ausgerichtet und die Taktik der Gegener weiss wie man ihn rausnimmt.. Ein XAVI oder Inestia würden auf Schalke wahrscheinlich genauso spielen wie ein Jurado, wenn man mit Papa und Co Spielaufbau betreibt. Es geht nur im Gesamtkonzept….
    Des Weiteren hat das Spiel gegen Bayern gezeigt dass alle 11 Mann bei der Verteidigung mitmachen müssen, sobald vorne ein Raul nicht mitspielt habe ich Lücken….

  10. Daniel Ku.am 5. März 2012 um 13:16 10

    @Matthias: Der hat auch auf der komplett falschen Position gespielt!Schon wieder! Der Junge muss auf die 10! An der vorherrschenden Meinung der Schalker Öffentlichkeit über den „Stehgeiger“ sind grösstenteils die bisherigen Trainer Schuld, die aus einem Spielmacher einen Aussen machen wollen/wollten!
    Und dann braucht Jurado mal 5 Spiele am Stück mit der Rückendeckung des Trainers! Dann kann sich auch was einspielen. Vielleicht schiesst dann sogar ein Marica Tore?!
    Ok, das geht zu weit, streicht den letzten Satz!

  11. Stephanam 5. März 2012 um 14:16 11

    Ich kann nur meinen Eintrag von letzter Woche wiederholen: „Wenn ich Marica in blau und weiß sehe kriege ich Plaque.“
    Weshalb „Ausrangierte“ wie Obasi und Marica auf Schalke ihr Gnadenbrot bekommen erschliesst sich mir nicht wirklich…
    Auch wenn sie ablösefrei bzw. ausgeliehen sind kosten sie immer noch Gehälter und was noch schmerzlicher ist: Punkte!

    Eine Trainerdiskussion halte ich noch für zu früh, aber warum spielen wir so mutlos, weshalb spielt Marica von Anfang an, warum soll Jurado auf der linken Außenbahn spielen? Jedes Jahr im März feststellen zu müssen, dass es nicht läuft und man auf die neue Saison hofft wird auf Dauer frustierend. So haben wir in derf CL nichts zu suchen und können nächstes Jahr besser wieder in Haifa, Pilsen usw. spielen

    P.S.: Habe noch zwei Karten für Schalke vs. Enschede günstig abzugeben, das Spiel wird wahrscheinlich schon am Donnerstag entschieden sein.

  12. RWDJojoam 5. März 2012 um 14:27 12

    Das Problem ist aber, dass Schalke ohne echten Zehner spielt. Raúl gibt ja eher einen spielmachenden Stürmer, also einen „9,5er“. Natürlich kann Raúl an guten Tagen diese Position spielen, doch leider fehlt ihm dann an schlechten Tagen die Nähe zum Tor, um seinen Torriecher ausspielen zu können. Das war auch in der letzten Saison zu beobachten. Raúl rennt überall rum und am Ende fehlt in der ein oder anderen Situation die Kraft und Schnelligkeit.

    Diese Position von Raúl ist vielleicht auch eine große Schwäche von Schalke. Denn Raúl muss spielen. Den Hunter wird und kann und soll er im Sturm nicht verdrängen. Also wird dafür ein offensiver Mittelfeldspieler geopfert, um einen Platz für Raúl zu schaffen.

    Die Lösung wäre eventuell, Raúl ein Stück nach vorne zu schieben und nur noch mit einem Sechser, dafür aber mit einem Zehner zu spielen. Dies geht jedoch wiederrum auf Kosten der defensiven Stabilität. Andererseits sehe ich im Schalker Kader viele Spieler, die auf der 10 spielen können und dies auch wollen (Jurado, Holtby, Baumi, Draxler). Im derzeitigen System spielen die leider nur auf ihrer zweitbesten Position als offensiverer Sechser oder auf dem Flügel.

    Problemzonen wegen fehlender Spieler hat Schalke auf der linken Außenbahn und auf beiden Außenverteidigerpositionen. Linksaußen gibt es derzeit keinen Spieler, der diese Position zu seiner Stammposition erklärt. Hier könnte eventuell Fuchs eine gute Rolle spielen. Denn als Linksverteidiger ist er immer noch zu zweikampfschwach und hat ein katastrophales Stellungsspiel. Unsere Rechtsverteidiger sind alles nur so B-Lösungen. Höger ist eigentlich ein zentraler Mittelfeldspieler, Höwedes definitiv Innenverteidiger, Hoogland fehlt die Spielpraxis und wohl auch (noch) die Fitness und Uchida sucht seine Form und ist wohl kein Spieler, der höchsten Ansprüchen genügt. Denn sonst würde Uschi ja spielen und nicht von Spielern verdrängt, deren Position eigentlich woanders ist.

    Aber bei allem Negativen, sollte man nicht vergessen, dass Schalke trotzdem noch Vierter ist und weiterhin alle Chancen hat, am Saisonende noch 2 Plätze besser zu stehen.

    @Ben
    „Die Taktik wird immer besser und schlägt die individuelle Klasse“
    Das sehe ich auch so. Kleine Vereine mit wenig namhaften Spielern sind immer mehr in der Lage den Großen ein Bein zu stellen, indem man taktisch klug spielt. Auch ein durchschnittlich begabter Bundesligaspieler ist topfit und in der Lage durch weite und insbesondere kluge Laufwege die individuelle Klasse der Gegner zu schlagen bzw. zu unterbinden.
    Ich würde Taktik und individuelle Klasse gleich gewichten. Je besser eine Mannschaft taktisch ist, desto mehr kann sie auf die individuelle Klasse Einzelner verzichten. Sind beide Mannschaften jedoch taktisch gleich gut, dann entscheidet am Ende die individuelle Klasse.

    Schalke ist derzeit eher ein Individualteam als ein Taktikteam. Leider ist Schalkes individuelle Klasse nicht so groß, dass es für ganz oben reicht. Ich denke, dass Schalke von den Namen im Kader und deren Verteilung über die Positionen derzeit die drittbeste Mannschaft der Liga hat. Nur Bayern und Dortmund haben bessere Spieler im Kader. Taktisch sehe ich Schalke derzeit jedoch nur in der unteren Tabellenhälfte. Und das ergibt in Summe eben einen vierten Tabellenrang.

  13. holzboy2008am 5. März 2012 um 18:31 13

    Links ,Rechts ,Taktik (hat das was mit dem Kopf zu tun?).
    Wir sind zurück in der Vergangenheit ,mehr ist nicht!.
    Sind wir die Versuchsanstalt des DFB ,wie lange soll
    das mit Höwedes noch dauern.
    Papa ist so wie er ist,Jones ist so ,nach ein paar Minuten Chronisch
    Rot gefährdet.(o,k der eine ist jung,der andere be

  14. holzboy2008am 5. März 2012 um 18:43 14

    Sorry jetzt ist meine Masch. auch noch abgekackt .Ich klinke mich
    aus ,mir geht einfach zu viel durch den Kopf,ich bin schon ein
    etwas traurig.Außer Sprüche u Phrasen .(wir rücken enger zusammen,am Samstag/Donnerstag können das wieder gut machen,
    wir werden sehen wer bereit alles zugeben,
    u so weiter).
    Und was kommt nichts !.

    glück auf

  15. benam 5. März 2012 um 21:38 15

    @holzboy im März 2011 hätte ich keinen Cent auf unser Team im CL Viertelfinale gesetzt und insbesondere im Pokalhalbfinale.

    Als Schalkefan bekommt man in 9 von 10 Fällen bei wichtigen Spielen auf die Fresse, aber einmal fährst du nach München und haust die Bauern raus( das erste Mal seit 1991) und dieses Gefühl ist einfach nur geil….

  16. RWDJojoam 5. März 2012 um 23:26 16

    @holzboy
    Wo soll der Höwedes denn im Moment spielen? Die IV mit Matip und Papa ist doch in der Regel gut und besser als mit Höwedes. Dafür haben wir rechts ein Problem. Und der Höwedes spielt von allen Kandidaten dort am besten. Dass er dadurch auch noch einen Platz im EM-Kader ergattern kann sei ihm gegönnt.

  17. RWDJojoam 5. März 2012 um 23:46 17

    Übrigens wünsche ich mir für nächste Saison folgenden Kader (in Klammern der Ersatz/Alternative); Spielsystem 4-4-2 mit Raute:

    3x Tor: Fährmann (Unnerstall, NEUZUGANG oder Jugendspieler)
    5x IV: Matip (Höwedes), Papa (NEUZUGANG oder Metze) + Jugendspieler
    2 x RV: NEUZUGANG (Uchida oder Hoogland)
    2 x LV: Fuchs (Escudero)
    4 x DM: Neustädter (Moritz / Höger / Jones)
    2 x LM: Draxler (NEUZUGANG)
    2 x RM: NEUZUGANG (Obasi)
    3 x OM: Holtby (Jurado / Baumjohann)
    5 x ST: Huntelaar (NEUZUGANG), Raúl (Pukki) + Jugendspieler (Hofmann)

    Das würde bedeuten, dass Schalke nächste Saison mit 28 Spielern (25 Feldspielern) in die Saison geht. Bei den Neuzugängen würde ich mir wünschen, dass auf der rechten Seite zwei Kracher kommen, wobei „Kracher“ nicht gleich teuer sein muss. Gerne auch einen jungen, günstigen Spieler, der voll einschlägt. Aber gerade für diese Positionen sollte das Transferbudget ausgegeben werden. Erst hier Sicherheit, bevor man weitere Transfers tätigt. Aus dem aktuellen Kader können demnach 7 Spieler gehen, von denen lediglich Marica, Kluge und Hoogland (Uchida) eine Ablöse bringen, wobei ich die auch umsonst abgeben würde, weil sie nicht in das erstellte Team passen.

    Also CL erreichen und das Geld in sinnvolle Verstärkungen investieren!

  18. Calculonam 6. März 2012 um 09:11 18

    Was mich wundert – nicht einer hier erwähnt mal den Pukki. !? Ich frag‘ mich, was da los ist.. Gut, kein Heilsbringer im eigentlichen Sinne, aber was er kann, hat er bereits mehrfach bewiesen. Wieso hat man ihn dann überhaupt geholt? Sind die Trainingsleistungen so schwankend oder will Huub auf Teufel komm raus nur mit einer Spitze spielen? Ich glaube, da liegt ein Teil des Hundes begraben. Vielleicht einfach mal mit 2 Spitzen spielen. Meine bescheidene Meinung.