Monatsarchiv für November 2010

Nov 18 2010

Bayernliga statt Tabakwaren

Autor: . Abgelegt unter Schalke

... mit Bildern von Spielern und Texten

Im Rahmen einer kleinen Serie veröffentliche ich Auszüge aus einer rund 36 Jahre alten Kladde einer damals jugendlichen Anhängerin und nehme dies zum Anlass, selbst ein wenig in Erinnerungen zu schwelgen. Jeder Leser dieser Seite ist eingeladen, es mir gleichzutun.

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Nov 17 2010

Sprechstunde bei Dr. Plenk

Autor: . Abgelegt unter Fußball allgemein

Wir schreiben die 85. Minute im Spiel Drollenburg gegen Wackenbach. Wackenbachs Stürmer Prycziak ist gerade beim Stand von 0:0 im Strafraum zu Boden gegangen. Schiedsrichter Dr. Martin Plenk (im wahren Leben macht er in Zähnen) zeigt auf den Elfmeterpunkt. Die Drollenburger Spieler bestürmen ihn – es sind sechs, vielleicht sogar sieben an der Zahl. Völlig überraschend sind auch das Publikum sowie die Drollenburger Bank mit der Entscheidung nicht einverstanden. Angesichts dieser Empörung überdenkt Dr. Plenk seine Entscheidung und ruft Prycziak zu sich.

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Nov 16 2010

Der Wald stirbt – Die Tanne steht!

Autor: . Abgelegt unter Schalke

... mit Bildern von Spielern und Texten

Im Rahmen einer kleinen Serie veröffentliche ich Auszüge aus einer rund 36 Jahre alten Kladde einer damals jugendlichen Anhängerin und nehme dies zum Anlass, selbst ein wenig in Erinnerungen zu schwelgen. Jeder Leser dieser Seite ist eingeladen, es mir gleichzutun.

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Nov 15 2010

Schalke reduziert um die Kuranyi-Quote

Autor: . Abgelegt unter Schalke

Am Samstag erzielten Klaas-Jan Huntelaar und Edu die Schalker Saisontore 14 und 15. Für Huntelaar war es der siebte Treffer in der Bundesliga in seinem zehnten Spiel. Eine bemerkenswerte Trefferquote, insbesondere wenn man bedenkt, dass er den Doppelpack bislang konsequent verweigert. Ansonsten sind 15 Tore nach12 Spielen kein herausragender Wert. Dennoch ist Schalke in der Bundesliga ein Unikum: S04 ist der einzige Verein, in dem bislang ausschließlich die ausländischen Spieler getroffen haben. Neben Huntelaar (Niederlande) und dem zweifachen Torschützen Edu (Brasilien) waren Raúl (Spanien, 3 Tore) sowie mit jeweils einem Treffer Ivan Rakitic (Kroatien), Jefferson Farfán (Peru) und Jermaine Jones (neuerdings USA) erfolgreich.

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Nov 14 2010

Dr. Jekyll und Mr. Hyde

Autor: . Abgelegt unter Schalke

War es ein Handspiel von Klaas-Jan Huntelaar vor dem 2:2? Na klar! War es eine absichtliche Bewegung, mit der er den Ball unter Kontrolle brachte? Vielleicht, aber nicht sicher. War das Tor irregulär, hätte die Situation vom Schiedsrichter abgepfiffen werden müssen? Das steht unabhängig von Reflex oder Absicht außer Frage! Hat Schalke mit Glück einen Punkt in Wolfsburg geholt? Wenn man 90 Minuten allein auf diese eine Szene reduzieren möchte, dann schon.

Ich denke, die zentralen Medienfragen des Schalker Auftritts in der VW-Arena sind damit schon geklärt. Ein Punkt in der „Seuchenstadt“ Wolfsburg ist immer ein gutes Ergebnis. So richtig freuen kann ich mich allerdings nicht darüber. Das liegt gleich an zwei Umständen. Zum einen hätte Schalke in der Schlussphase mehr mitnehmen können, vielleicht sogar müssen. Allein die beiden Großchancen von Huntelaar in den letzten zehn Minuten hätten den Dreier einsacken können. Auf der anderen Seite bin ich – gelinde gesagt – stinksauer, dass Schalke uns neben seinem Sonntagsgewand in der zweiten Halbzeit einmal mehr sein spielerisch hässliches Gesicht in den ersten 45 Minuten zeigte. Diese eklatanten Leistungsschwankungen stellen mich nach wie vor vor ein Rätsel. Man fühlt sich in dieser Saison wie in einer fortwährenden Fußball-Adaption des Bühnenklassikers „Dr. Jekyll und Mr. Hyde“.

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Nov 12 2010

Der Konzernclub, die Blitztabelle und unser Manu

Autor: . Abgelegt unter Schalke

(c) schalkefan.de

Wann immer mein Kumpel Oliv und ich in den letzten Jahren gemeinsam im Stadion standen und um uns herum die Leute nach einer Schalker Führung begannen, laut die Blitztabelle auszurechnen, erinnerten wir an ein Spiel in der Saison 2006/2007. Schalke führte am 22. Spieltag zur Pause in Wolfsburg mit 2:0 und die von „Premiere“ eingeblendete Blitz-Tabelle zeigte an jenem 17. Februar 2007 die Königsblauen mit 51 Punkten als Tabellenführer und mit satten sieben Punkte Vorsprung auf den späteren Meister Stuttgart an. Es sollte für eine unerwartet lange Zeit das letzte Mal gewesen sein, dass Schalke in der Tabelle dieser Spielzeit mit mehr als 50 Punkten auftauchte. Nach Heimniederlagen gegen Leverkusen und Hamburg und einem 1:1 in Hannover gelang es erst exakt einen Monat später – durch einen Heimsieg gegen Stuttgart – in die Sphären vorzustoßen, in denen man sich beim Stand von 2:0 in Wolfsburg längst wähnte. Das Spiel in der Volkswagen-Arena endete damals übrigens mit 2:2.

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Nov 11 2010

Die Transferbilanz in Spielminuten

Autor: . Abgelegt unter Schalke

Inspiriert durch einen Kommentar von „Hellwach“ habe ich eine wahrscheinlich höchst ungerechte und sicherlich nicht sonderlich aussagekräftige Auswertung der bisherigen Saison vorgenommen. Nachdem bis heute 11 Bundesligaspiele, 4 Champions-League-Partien und 2 Begegnungen im DFB-Pokal ausgetragen wurden, hat es mich interessiert, „wie gut die Neuen auf Schalke angekommen“ sind.

17 Pflichtspiele liegen hinter der Mannschaft, oder – anders gerechnet – 1530 Pflichtspiel-Minuten. Einzig Manuel Neuer hat jedoch auch exakt so viele Spielminuten in den Knochen. Der Rest des Schalker Kaders konnte (bzw. musste) sich Verschnaufpausen nehmen. Fünf der Neuzugänge zur aktuellen Spielzeit hätten selbst bei allerbesten Leistungen und tadellosem gesundheitlichen Zustand nicht auf 1530 Minuten kommen können. Namentlich sind dies Klaas-Jan Huntelaar, José Manuel Jurado, Hans Sarpei, Ciprian Deac und Nicolas Plestan. Sie wechselten erst nach Gelsenkirchen, als die ersten drei Pflichtspiele bereits abgepfiffen waren.

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Nov 10 2010

Der ewige zweite Mann

Autor: . Abgelegt unter Fundsachen,Schalke

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Nov 09 2010

Schalkes dienstältester Profi

Autor: . Abgelegt unter Schalke

Ob er seine neuen Kollegen schon kennengelernt hat, die Spanier Raul und Jurado oder den Niederländer Huntelaar, die für das neue Schalke stehen? „Ja, wir hatten  ja schon ein paar Fototermine zusammen…Ich weiß aber nicht, was die denken: ob ich ein Spieler bin oder ein Betreuer.“ Er ist zum Profi für die ungeliebten PR-Jobs geworden, der beste Mitarbeiter der Schalke-Marketingabteilung. Die Palette reichte zuletzt von Testfahrten mit einem Gasauto über eine Pressekonferenz mit den „Knappenkids“ bis hin zum Zeus-Schul-Projekt. „Ich bin Zeus Botschafter 2008, 2009, 2010“, sagt Christian Pander und muss selbst lachen. Er erledigt diese Nebenjobs mit großer Hingabe, aber der Wert, den ein Spieler hat, wird im Bundesligabusiness halt immer noch in Einsatzzeiten / Jahresgehalt bemessen. 2,8 Millionen Euro verdient der Linksverteidiger angeblich pro Jahr. Das ist die Summe, um die es geht. Wenn er nicht einsatzbereit ist, zahlt die Berufsgenossenschaft. Steht er zum Comeback bereit, belastet Pander das Budget seines Trainers und Managers.

In der aktuellen November-Ausgabe der 11Freunde liest man zum ersten Mal seit Monaten mal wieder etwas Ausführlicheres über Christian Pander. Noch lange bevor Manuel Neuer und Mesut Özil sich anschickten, die Fußballwelt aufzumischen, galt Pander als das größte Linksverteidiger-Talent des deutschen, vielleicht sogar europäischen Fußballs. Mittlerweile ist er 27 Jahre alt, offiziell Schalkes dienstältester Spieler im Kader, und arbeitet – mal wieder – an einem Comeback. Sein letzter Comebackversuch endete beim ersten Training vor der Spielzeit 2009/2010, gleichzeitig der ersten Übungseinheit unter Trainager Felix Magath. Bei einem Torschussversuch blieb er im Boden hängen und riss sich das Innenband im linken Knie. Das ist jetzt auch schon wieder weit mehr als ein Jahr her.

Am Samstag feierte Christian Pander beim Spiel der zweiten Schalker Mannschaft bei den Sportfreunden Lotte (0:1 Niederlage) ein Comeback über 70 Minuten. Der nächste Comebackversuch steht an. Ob es ihm gelingen wird, seinen bislang 74 Bundesligaspartien noch ein paar weitere hinzuzufügen? Auch wenn viele Fans die Hoffnung darauf schon längst aufgegeben haben: Christian Pander selbst glaubt nach wie vor fest daran. Es ist nicht so, dass er keine andere Alternative hätte. Ich habe den Eindruck, er will es tatsächlich noch einmal wagen. Es wird – und für diese Prognose muss man weder Hellseher noch Sportmediziner sein – sein letzter Comebackversuch nach einer Knieverletzung werden.

Die Reportage mit dem Titel „Kumpel Sisyphos“ von Thorsten Scharr mit Fotos von Dirk Krüll ist eines der Highlights der aktuellen 11Freunde-Ausgabe. Aber auch sonst lohnt es sich, 4,50 Euro beim Zeitschriftenhändler seines Vertrauens zu investieren.

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Nov 08 2010

„Der Hexenkessel aus dem Ruhrgebiet“

Autor: . Abgelegt unter Fundsachen,Schalke

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